Der Arbeitsmarkt ist einem großen Wandel unterworfen. Damit gehen erhöhte gesundheitliche Belastungen von ArbeitnehmerInnen einher. Krankheitsbedingte Fehlzeiten nehmen in den letzten Jahren zu, Fehlzeiten allein aufgrund psychischer Erkrankungen sind auf einem Höchststand. In der Weiterbildung Betriebliches Gesundheitsmanagement erwirbst du Kenntnisse, Tools und Methoden, mit denen du als GesundheitsmanagerIn in diesem wichtigen Gebiet tätig sein kannst. Das BGM setzt sich aus drei Teilbereichen zusammen: Arbeitsschutz, Wiedereingliederungsmaßnahmen nach längerer Krankheit und betriebliche Gesundheitsförderung. Die Ausbildung Betriebliches Gesundheitsmanagement macht dich mit jedem dieser einzelnen Bereiche vertraut. Du lernst, welche Arbeitsschutzmaßnahmen es gibt und wie sie im Unternehmen umgesetzt werden können. Die gesetzlichen Vorschriften des Arbeitsschutzes müssen eingehalten werden, auch darüber erfährst du alles Wichtige in der GesundheitsmanagerInnen Weiterbildung. Wenn MitarbeiterInnen länger erkrankt sind und wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, sollten betriebliche Wiedereingliederungsmaßnahmen (BEM) ergriffen werden. In der BGM-Fortbildung geht es darum, wie genau diese umgesetzt werden können und welche Maßnahmen es gibt. Betriebliche Gesundheitsförderung beinhaltet gesundheitsfördernde Maßnahmen für die MitarbeiterInnen, die du in der Weiterbildung Betriebliches Gesundheitsmanagement lernst. Dazu gehören grundsätzlich gesunde Verhältnisse in Bezug auf die Belastung am Arbeitsplatz. Sie können vielfältig sein und sind abhängig vom Rahmen, in dem MitarbeiterInnen tätig sind. Es geht auch um gesundes und gesundheitsförderliches Verhalten der MitarbeiterInnen und Führungskräfte. Dies sowie Präventivmaßnahmen spielen ebenfalls eine Rolle in der Weiterbildung zum/zur GesundheitsmanagerIn. Ein zentrales Element in der Weiterbildung Gesundheitsmanagement ist die Verbindung des modernen Lebenswandels mit all seinen Vorteilen und Hindernissen und der Situation am Arbeitsplatz. Viele gesundheitliche Belastungen entstehen durch überwiegend sitzende Tätigkeiten und Bewegungsmangel, zum Beispiel Rückenprobleme. Stressbedingte Erkrankungen, wie Bluthochdruck oder Schlafstörungen, fallen auch in diesen Themenbereich. Zum einen soll die Gesundheit der MitarbeiterInnen erhalten bleiben und zum anderen sollen krankheitsbedingte Arbeitsausfälle möglichst vermieden werden. Wie dies geschehen kann, lernst du in der Fortbildung Betriebliches Gesundheitsmanagement.