Fachkräftemangel Berufe 2026: Welche Fachkräfte gesucht werden – und wie du gefördert einsteigst
Autor: Sascha BögeVeröffentlicht am 23. Juli 2026

Lesezeit: ca. 6 Minuten
Kurz erklärt:
- Fachkräftemangel-Berufe finden sich 2026 vor allem in Pflege und Therapie, Bau- und Elektrotechnik, Erziehung und Sozialarbeit sowie in Teilen der IT.
- Die Fachkräftelücke ist konjunkturbedingt gesunken (Jahresdurchschnitt 2025: rund 369.500 Stellen), bleibt strukturell aber hoch – die Demografie verschärft sie bis Ende des Jahrzehnts wieder.
- Gesucht werden vor allem Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung: Auf sie entfielen 2025 rund 61 Prozent der unbesetzten Stellen. Kein Studium nötig.
- Viele dieser Engpassberufe sind über eine geförderte Weiterbildung erreichbar – der Bildungsgutschein übernimmt die Kosten in der Regel zu 100 Prozent.
- Welche Berufe konkret betroffen sind und welche Weiterbildung zu welchem Feld führt, zeigt dieser Überblick.
In welchen Berufen fehlen die meisten Fachkräfte? Die Engpassberufe 2026

Auffällig: Der größte Teil dieser Lücke entfällt nicht auf Akademiker, sondern auf Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung – 2025 rund 61 Prozent aller unbesetzten Stellen. Du brauchst also keinen Hochschulabschluss, um in einen dieser Berufe einzusteigen.
Fachkräftemangel nach Branchen: wo es 2026 am härtesten trifft
IT und Cybersicherheit
Gesundheit, Pflege und Soziales
Bau, Energie- und Gebäudetechnik
Welche Fachkräfte werden dringend gesucht?
Fachkräftemangel-Berufe mit gezielter Weiterbildung erreichbar
- HR Business Partner: Personalarbeit trifft strategische Unternehmensführung – branchenübergreifend gefragt.
- Projektmanagement: Klassisch und agil – gefragt in fast jeder Branche mit Projektstruktur.
- Sozial- und Gesundheitscoach: Einstieg in den wachsenden Gesundheits- und Sozialbereich.
- Systemische Organisationsentwicklung: Für Beratung, Prozessgestaltung und Führungsrollen.
- KI-gestütztes Changemanagement: Digitale Kompetenzen, die in nahezu jedem Engpassfeld den Unterschied machen.
Was KI mit dem Fachkräftemangel macht – und was nicht
Fazit: Fachkräftemangel-Berufe sind eine realistische Chance
Dein nächster Schritt: geförderte Weiterbildung in einen Engpassberuf
Häufige Fragen zum Fachkräftemangel
Quellen
- IW Köln / KOFA: Jahresrückblick 2025 – Fachkräftelücke 369.516 im Jahresdurchschnitt 2025 (veröffentlicht März 2026).
- IW Köln / KOFA: Fachkräftereport Juni 2025 – rund 391.000 fehlende Fachkräfte (Momentwert).
- DIHK-Fachkräftereport 2025/2026 und 2024/2025 – Branchen- und Qualifikationsauswertung.
- Bitkom: Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte 2025 – rund 109.000 offene IT-Stellen.
- Bundesagentur für Arbeit: Fachkräfteengpassanalyse (Ausgabe 2024, veröffentlicht 2025).
Welche Weiterbildung bringt dich 2026 wirklich weiter?
Über den Autor

Sascha BögeMarketing & Product Owner bei der Business Trends Academy
Sascha Böge verantwortet Marketing und Tech/TechStack bei der Business Trends Academy. Mit 16 Jahren Berufserfahrung – mit einem technischen Hintergrund in der ERP-Entwicklung und langjähriger Trainertätigkeit – entwickelt er die Content- und Sichtbarkeitsstrategie der Business Trends Academy für Akademiker in beruflichen Veränderungssituationen. Als zertifizierter Product Owner und Scrum Master betreut er zudem die Website der Business Trends Academy.Qualifikationen
Zertifizierter Scrum Master
Zertifizierter Product Owner
Technischer Hintergrund in Webentwicklung und ERP-Entwicklung
über 16 Jahre Erfahrung in Marketing und Weiterbildung