Bildungsgutschein 2026: Weiterbildung beantragen – Der komplette Ratgeber

✅ Vollständige Kostenübernahme für Weiterbildung und Umschulung✅ Keine Rückzahlung erforderlich – 100% staatliche Förderung✅ Breite Zielgruppe: Arbeitslose, Kurzarbeiter, Beschäftigte und von Kündigung Bedrohte✅ Gültigkeit: 3 Monate zum Einlösen des Gutscheins✅ Förderumfang: Kursgebühren, Fahrtkosten, Kinderbetreuung, Lernmaterialien, Prüfungsgebühren✅ Während der Weiterbildung: Weiterzahlung von Arbeitslosengeld oder Bürgergeld
Was ist ein Bildungsgutschein? – Definition und Bedeutung 2026
Rechtliche Grundlage: § 81 SGB III
AZAV-Zertifizierung: Das Qualitätssiegel für geförderte Weiterbildungen
Was bedeutet AZAV-Zertifizierung konkret?
- Geprüfte Qualität: Unabhängige Prüfstellen (fachkundige Stellen) kontrollieren die Bildungsträger regelmäßig
- Aktuelle Inhalte: Die Lehrinhalte entsprechen den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes
- Qualifizierte Dozenten: Alle Lehrenden verfügen über nachgewiesene fachliche und pädagogische Qualifikationen
- Transparente Abläufe: Klare Regelungen zu Unterrichtszeiten, Prüfungen und Zertifikaten
- Erfolgsquoten: Die Bildungsträger müssen nachweisen, dass ihre Teilnehmer erfolgreich abschließen
Bildungsgutschein Voraussetzungen: Wer hat Anspruch auf Förderung?
Förderberechtigte Zielgruppen im Detail
- Bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter arbeitslos gemeldet bist
- arbeitssuchend bist und deine beruflichen Chancen durch eine Weiterbildung verbessern möchtest
- mindestens drei Jahre Berufserfahrung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mitbringst
- dir eine konkrete Kündigung droht oder bereits ausgesprochen wurde
- dein Arbeitsvertrag befristet ist und nicht verlängert wird
- du dich in Kurzarbeit befindest und die Gefahr besteht, dass dein Arbeitsplatz wegfällt
- dein Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt (z. B. Insolvenzverfahren)
- Du warst längere Zeit (meist mehr als 3 Jahre) nicht berufstätig
- Du möchtest wieder in den Beruf einsteigen
- Eine Weiterbildung ist notwendig, um wieder am aktuellen Stand der Technik/Anforderungen zu sein
- Du bist mindestens 4 Jahre in deinem Beruf tätig
- Du hast keinen Berufsabschluss oder arbeitest in einem Beruf, den du seit mehr als 4 Jahren nicht mehr ausgeübt hast
- Die Weiterbildung liegt im Interesse deines Arbeitgebers (dieser muss einen Teil beisteuern)
- Die Weiterbildung dient der Zukunftssicherung (z. B. Digitalisierung, Strukturwandel)
Wann gilt eine Weiterbildung als notwendig?
Wichtige Ausschlusskriterien
- die Weiterbildung nicht arbeitsmarktrelevant ist (z.B. reine Hobbykurse)
- du die Weiterbildung problemlos selbst finanzieren kannst
- es keine Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt für diese Qualifikation gibt
- die Weiterbildung nicht auf deinen Vorkenntnissen aufbaut (zu große Qualifikationslücke)
- du bereits mehrere abgebrochene geförderte Weiterbildungen hast

Bildungsgutschein beantragen: Schritt-für-Schritt Anleitung 2025
Schritt 1: Termin vereinbaren und optimal vorbereiten
- Telefonisch: Kostenlose Service-Rufnummer 0800 4 5555 00
- Online: über dein eService-Konto auf arbeitsagentur.de
- Persönlich: In deiner örtlichen Geschäftsstelle
Schritt 2: Das Beratungsgespräch führen – so überzeugst du
Diese Fragen werden dir gestellt:
Zur aktuellen Situation: - Wie ist deine aktuelle berufliche Lage? (arbeitslos, in Kurzarbeit, von Kündigung bedroht?)
- Wie lange bist du bereits arbeitslos/arbeitssuchend?
- Was hast du bisher unternommen, um eine Stelle zu finden?
- Welche konkreten beruflichen Ziele verfolgst du?
- Warum ist genau diese Weiterbildung die richtige für dich?
- Welche Vorkenntnisse und Erfahrungen bringst du mit?
- Wie passt die Weiterbildung zu deinem bisherigen beruflichen Werdegang?
- Wie sieht der Arbeitsmarkt in deinem Zielbereich aus?
- Hast du bereits konkrete Stellenangebote gefunden, die du nach der Weiterbildung erfüllen könntest?
- Warum glaubst du, dass es eine Nachfrage für diese Qualifikation gibt?
- Warum kannst du die Weiterbildung nicht selbst finanzieren?
- Hast du andere Fördermöglichkeiten geprüft?
So antwortest du überzeugend:
❌ Schwache Antwort"Ich will mich irgendwie weiterbilden, damit ich wieder Arbeit finde. Vielleicht was mit Computern." ✅ Starke Antwort"Ich möchte mich zum IT-Systemadministrator weiterbilden. Ich habe 8 Jahre Erfahrung im technischen Support und beherrsche die Grundlagen in Windows- und Linux-Systemen. In meiner Region sind aktuell 47 Stellen für IT-Administratoren ausgeschrieben (zeigt Ausdrucke), und laut der Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit herrscht bundesweit ein Mangel an IT-Fachkräften. Die Weiterbildung bei [Bildungsträger] dauert 6 Monate und schließt mit einem IHK-Zertifikat ab. Ich kann mir die 8.500 € Kursgebühren nicht leisten, da ich seit 4 Monaten arbeitslos bin und keine Rücklagen habe." Schritt 3: Weiterbildungsangebot einholen
- Genaue Bezeichnung der Maßnahme
- Bildungsziel und Abschluss
- Start- und Enddatum
- Wöchentliche Unterrichtsstunden
- Detaillierte Lernziele und Inhalte
- Art der Durchführung (Präsenz, Online, Hybrid)
- Gesamtkosten (aufgeschlüsselt)
- AZAV-Zertifizierungsnummer des Bildungsträgers
- Maßnahmennummer (bei zertifizierten Kursen)
Schritt 4: Antrag einreichen und Prüfung abwarten
Schritt 5: Bildungsgutschein erhalten und einlösen
- Bildungsziel (z. B. "Weiterbildung zum/zur Fachinformatiker/in für Systemintegration")
- Gültigkeitsdauer (in der Regel 3 Monate ab Ausstellungsdatum)
- Regionale Gültigkeit (z.B. bundesweit oder regional begrenzt)
- Maximale Förderdauer (z.B. bis zu 24 Monate)
- Welche Kosten übernommen werden
- Besondere Hinweise (z. B. zu Fahrtkosten, Unterkunft)
- Suche dir einen AZAV-zertifizierten Bildungsträger, der die gewünschte Weiterbildung anbietet
- Reiche den Bildungsgutschein beim Bildungsträger ein
- Der Bildungsträger prüft den Gutschein und meldet dich zur Maßnahme an
- Der Bildungsträger rechnet direkt mit der Agentur für Arbeit ab – du zahlst nichts!
💡 Insider-Tipps: So erhöhst du deine Bewilligungschancen um 80%
Tipp 1: Bringe konkrete Stellenanzeigen mit
Zeige 3-5 aktuelle Stellenausschreibungen (nicht älter als 4 Wochen), für die du nach der Weiterbildung qualifiziert wärst.Mache Screenshots oder Ausdrucke mit URL und Datum! Tipp 2: Nutze Arbeitsmarkt-Argumente mit Zahlen
Recherchiere vorab, wie hoch die Nachfrage in deinem Zielbereich ist: - Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (veröffentlicht halbjährlich)
- Berufenet.arbeitsagentur.de für Arbeitsmarkttrends
- Statistiken deiner Industrie- und Handelskammer
Tipp 3: Zeige Eigeninitiative und Motivation
- Hast du bereits erste Schritte gemacht? (Kostenlose Online-Kurse auf Plattformen wie Coursera, LinkedIn Learning?)
- Hast du Fachliteratur gelesen?
- Warst du auf Info-Veranstaltungen von Bildungsträgern?
- Hast du dich bereits initiativ beworben und Absagen wegen fehlender Qualifikation erhalten? (Zeige die Absagen!)
Tipp 4: Formuliere SMART-Ziele
Spezifisch – Messbar – Attraktiv – Realistisch – Terminiert ❌ Schwach"Ich will mich weiterbilden, um bessere Jobchancen zu haben." ✅ Stark"Ich möchte bis September 2025 meine Qualifikation als Social Media Manager (IHK) abschließen, um mich auf die 23 aktuell ausgeschriebenen Stellen in meiner Region zu bewerben. Nach Abschluss erfülle ich 90% der geforderten Qualifikationen in diesen Stellenanzeigen." Tipp 5: Timing ist alles
Optimale Zeitpunkte für deinen Antrag: ✅ Januar bis März: Neue Budgets sind freigegeben✅ Nach Quartalsabschlüssen: Oft werden Mittel neu verteilt⚠️ November bis Dezember: Budgets können knapp sein Tipp 6: Zeige Engagement und den Willen, dich weiterzubilden
- Sei pünktlich zu allen Terminen
- Bereite dich gründlich vor
- Habe echtes Interesse und Engagement
- Halte Vereinbarungen ein (z. B. Bewerbungsnachweise)
- Kommuniziere respektvoll und wertschätzend
Tipp 7: Kenne deinen Wert für den Arbeitsmarkt
Argumentiere nicht nur mit deinem persönlichen Wunsch, sondern mit dem volkswirtschaftlichen Nutzen: Beispiel-Argumentation"Durch die Weiterbildung zum Pflegefachhelfer kann ich zur Linderung des Pflegenotstands beitragen. Laut Bertelsmann-Studie fehlen bis 2030 bundesweit 500.000 Pflegekräfte. Meine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt reduziert nicht nur meine Arbeitslosigkeit, sondern trägt zur Versorgungssicherheit bei." Was übernimmt der Bildungsgutschein? Alle Leistungen im Detail
Vollständig übernommene Kosten
Lehrgangsgebühren
- 100 % der Kurskosten
- Direkte Abrechnung zwischen Bildungsträger und Agentur für Arbeit – du zahlst nichts!
Lernmaterialien
- Bücher, Skripte, Software, digitale Medien, Arbeitshefte
- Muss im Angebot des Bildungsträgers enthalten sein
Prüfungsgebühren
- Kosten für Abschlussprüfungen, Zertifizierungen, externe Prüfungen
- Bei externen Prüfungen (z. B. IHK, TÜV) gesonderte Absprache nötig
Fahrtkosten
- Pendelkosten zur Bildungseinrichtung
- Pauschale von 0,20 € pro km (einfache Strecke), ab 3 km Entfernung
Unterkunft
- Bei auswärtiger Unterbringung notwendig
- Pauschalen für Übernachtung (bis zu ca. 60 € pro Nacht)
Verpflegung
- Verpflegungsmehraufwand bei Abwesenheit
- Pauschalen: 14 € (Abwesenheit >8h), 28 € (24h)
Kinderbetreuung
- Kosten für notwendige Betreuung während der Maßnahme
- Auf Antrag, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit besteht (bis 160 €/Monat pro Kind)
Was passiert mit deinem Lebensunterhalt während der Weiterbildung?
- Weiterzahlung in voller Höhe während der gesamten Weiterbildung
- Deine Anspruchsdauer wird NICHT verkürzt (die Zeit zählt nicht mit!)
- Du bleibst kranken-, pflege-, renten- und unfallversichert
- Weiterzahlung der Regelleistung
- Kosten der Unterkunft werden weiter übernommen
- Du behältst deinen Anspruch auf Mehrbedarfe
- Weiterhin Gehalt vom Arbeitgeber
- Ggf. Aufstockung durch Agentur für Arbeit bei Freistellung
Zusätzliche finanzielle Anreize zur Weiterbildung
Weiterbildungsgeld
- 150 € monatlich für abschlussbezogene Weiterbildungen (z.B. zum/zur Fachinformatiker/in, Industriemeister/in)
- Wird zusätzlich zum Arbeitslosengeld/Bürgergeld gezahlt
- Voraussetzung: Die Weiterbildung führt zu einem anerkannten Berufsabschluss
- Ausgezahlt während der gesamten Maßnahme
Weiterbildungsprämie (Erfolgsprämie)
- 1.000 € bei Bestehen von Zwischenprüfungen
- 1.500 € bei erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung
- Einmalige Zahlung als Anreiz und Anerkennung
Bildungsgutschein abgelehnt? Das kannst du jetzt tun
Häufige Ablehnungsgründe und Lösungen
1. Fehlender Arbeitsmarktbezug Lösung: Recherchiere vorab die Nachfrage intensiv. Bringe mindestens 5 konkrete Stellenanzeigen mit. Nutze die Fachkräfteengpassanalyse und Berufenet der Bundesagentur für Arbeit. Zeige regionale UND überregionale Chancen auf. 2. Unklare Zielsetzung Lösung: Formuliere ein glasklares SMART-Ziel. Nicht "will mich weiterbilden", sondern "will als [konkreter Jobtitel] bei [Unternehmen/Branche] arbeiten und brauche dafür die Qualifikation [XY]". Erstelle einen konkreten Karriereplan. 3. Zu teure Maßnahme Lösung: Suche nach günstigeren Alternativen oder teile die Weiterbildung in Module auf. Frage proaktiv nach dem verfügbaren Budget. Zeige, dass du verschiedene Anbieter verglichen hast. 4. Fehlende Vorkenntnisse Lösung: Absolviere zunächst vorbereitende Kurse (ggf. selbstfinanziert oder kostenlos online auf Plattformen wie Khan Academy, Coursera). Baue eine "Qualifikationsleiter" auf: erst Grundkurs, dann Aufbaukurs. 5. Budget erschöpft Lösung: Stelle den Antrag zu Jahresbeginn erneut (Januar/Februar). Frage nach, wann neue Mittel zur Verfügung stehen. Ggf. regional flexibel sein (andere Agentur-Bezirke haben evtl. noch Budget). 6. Zu viele Abbrüche in der Vergangenheit Lösung: Erkläre nachvollziehbar, warum frühere Maßnahmen abgebrochen wurden. Zeige, was sich geändert hat (z. B. gelöste Kinderbetreuung, gesundheitliche Stabilität). Vielleicht erst kürzere Maßnahme (3 Monate) als "Bewährungsprobe". 7. Keine Notwendigkeit erkennbar Lösung: Weise konkret nach, WARUM ohne Weiterbildung keine Integration möglich ist. Zeige Absagen von Arbeitgebern, die fehlende Qualifikation bemängeln. Erkläre, warum deine bisherige Qualifikation nicht ausreicht. Alternative Fördermöglichkeiten zum Bildungsgutschein
1. Qualifizierungschancengesetz (QCG)
2. Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS)
3. Bildungsscheck (Länder-abhängig)
4. Aufstiegs-BAföG
5. Bildungsurlaub
6. Berufsförderungsdienst (BFD)
7. Deutsche Rentenversicherung
8. Begabtenförderung
9. Weiterbildungsstipendium
10. Steuerliche Absetzbarkeit
Die 15 wichtigsten Fragen zum Bildungsgutschein (FAQ)
1. Was ist ein Bildungsgutschein?
2. Wer kann einen Bildungsgutschein beantragen?
- Arbeitslose
- Von Arbeitslosigkeit Bedrohte (Kurzarbeit, befristeter Vertrag)
- Berufsrückkehrer
- Beschäftigte (im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes)
3. Gibt es einen Rechtsanspruch?
4. Was übernimmt der Bildungsgutschein?
- 100 % Lehrgangskosten
- Lernmaterialien
- Prüfungsgebühren
- Fahrtkosten
- Kinderbetreuung (bis 160 €/Monat)
- Unterkunft + Verpflegung (bei Bedarf)
5. Wie lange ist ein Bildungsgutschein gültig?
6. Kann ich Online-Weiterbildungen nutzen?
7. Bekomme ich während der Weiterbildung Geld?
- Arbeitslosengeld I (volle Höhe, Anspruchsdauer wird NICHT verkürzt)
- Bürgergeld inkl. Kosten der Unterkunft
- Zusätzlich: 150 € Weiterbildungsgeld/Monat (bei abschlussbezogenen Weiterbildungen)
8. Kann ich mehrmals einen Bildungsgutschein bekommen?
9. Was passiert bei Abbruch?
- Mögliche Sperrzeit (bis 12 Wochen)
- Schwierigkeiten bei erneutem Antrag
- Evtl. Rückforderung
10. Kann ich Teilzeit lernen?
- Vollzeit (35-40 Std./Woche)
- Teilzeit (15-30 Std./Woche)
- Berufsbegleitend
11. Muss ich den Bildungsgutschein zurückzahlen?
12. Freie Wahl des Bildungsträgers?
13. Job während der Weiterbildung gefunden?
- Weiterbildung berufsbegleitend fortsetzen
- oder abbrechen (keine Nachteile)
14. Welche Weiterbildungen werden NICHT gefördert?
- Hobbykurse ohne Berufsbezug
- Führerschein Klasse B (nur Ausnahmen)
- Studium an staatlichen Unis (→ BAföG)
- Nicht AZAV-zertifizierte Angebote
15. Wie lange dauert die Bearbeitung?
- Dringlichkeit
- vollständigen Unterlagen
- guter Vorbereitung
Fazit: Deine Chance auf beruflichen Neustart
Die 5 Erfolgsfaktoren:
- Gründliche Vorbereitung (Arbeitsmarktdaten, Stellenanzeigen)
- Überzeugende Argumentation (SMART-Ziele, volkswirtschaftlicher Nutzen)
- Passende Weiterbildung (AZAV-zertifiziert, anerkannter Abschluss)
- Durchhaltevermögen (bei Ablehnung: Widerspruch oder Neuantrag)
- Motivation (Weiterbildung erfolgreich abschließen!)
Deine nächsten Schritte:
Author: Sascha BögeArtikel veröffentlicht am: 08.01.2026